Poll Tracker USA 2004

Der US-Präsident wird nicht direkt gewählt, sondern es wird am Wahltag lediglich über Wahlmänner entschieden, die zu einem späteren Zeitpunkt formell den Präsidenten wählen. Jeder Bundesstaat stellt soviele Wahlmänner, wie er Senatoren (zwei pro Staat) und Repräsentanten (proportional zur Einwohnerzahl) stellt. Zusätzlich erhält Washington, D.C. drei Delegierte. Damit sind die kleinen Staaten überrepräsentiert. In Maine und Nebraska werden zwei Delegierte für den Gesamtsieger vergeben und je einer in den Haus-Wahlbezirken. Amendment 36 in Colorado, über das am Wahltag per Volksabstimmung entscheiden wird, könnte dort für eine proportionale Verteilung der neun Wahlmänner sorgen. In allen anderen Staaten erhält der Sieger alle Wahlmänner.

Für John Kerry können 10 Staaten und Washington, D.C. mit zusammen 153 Wahlmännern als sicher gelten. George Bush kommt auf 19 Staaten mit ebenfalls 153 Wahlmännern. Die restlichen 232 Wahlmänner in 21 Staaten sind umkämpft. Insgesamt käme Kerry zur Zeit auf 254 Wahlmänner, Bush auf 284.



Neue Umfragen (Quelle)
28.10.04 - Mehrheit für Kerry in Ohio 47 zu 44 (Zogby)
28.10.04 - Mehrheit für Bush in Michigan 47 zu 45 (Zogby)
26.10.04 - Mehrheit für Bush in Minnesota 46 zu 45 (Zogby)


Quellen: uselectionatlas.org, electoral-vote.com, cnn.com, latimes.com, eigene Berechnungen