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<title>Wahlen in Deutschland</title>
<description>Informationen zu Wahlen in Deutschland. Zahlen, Prognosen, Analysen.</description>
<link>http://www.election.de</link>

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<title>Prognose von election.de war näher am Ergebnis als alle Umfragen</title>
<description><![CDATA[16.05.12 - Hamburg: Bei der Landtagswahl Nordrhein-Westfalen bewies das Modell von election.de erneut seine hohe Genauigkeit und lag näher am Wahlergebnis als sämtliche vor der Wahl veröffentlichte Umfragedaten. Das Projektionsmodell bezieht weitere Faktoren wie bisherige Wahlergebnisse und die Kandidaten mit ein und ist damit genauer als einzelne demoskopische Momentaufnahmen vor der Wahl. Während die Abweichungen der landesweiten Befragungen vom tatsächlichen Wahlergebnis über alle Parteien summiert von 9.1 Punkten bei Infratest-dimap bis zu 15.5 bei Forsa reichen, lag die Erststimmen-Prognose von election.de mit insgesamt 5.5 Punkten sehr nahe am Ergebnis. Das CDU-Ergebnis, das bei der Wahl deutlich niedriger als in den Umfragen ausfiel, wurde mit nur 1.8 Punkten Differenz sehr genau eingeschätzt. Bei den anderen Parteien war die Abweichung noch geringer. Insgesamt traf die Vorhersage der Wahlsieger in 118 der 128 Wahlkreise zu und auch die Prozentwerte der einzelnen Parteien in den Wahlkreisen lagen nahe an den Ergebnissen. In den zehn abweichenden Wahlkreisen betrug der Vorsprung des tatsächlichen Siegers lediglich bis zu 3.6 Punkte. In den insgesamt 35 Wahlkreisen, die mit bis zu 7.0 Punkten Vorsprung so knapp entschieden wurden, dass eine Umfrage auch theoretisch keine Gewissheit hätte bringen können, wurde in 25 Fällen den Wahlausgang korrekt vorhergesagt.]]></description>
<link><![CDATA[http://www.election.de/cgi-bin/news1.pl?news_id=news20120516a]]></link>
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<title>Klarer SPD-Sieg in Nordrhein-Westfalen</title>
<description><![CDATA[13.05.12 - Düsseldorf: Bei der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen ist die SPD mit deutlichem Vorsprung stärkste Partei geworden. Nach dem errechneten Gesamtergebnis kommt sie landesweit auf 39.1 Prozent. Die Sozialdemokraten erobern in ihrer langjährigen Hochburg den ersten Platz zurück. Dagegen erlebt die CDU einen dramatischen Absturz auf jetzt nur noch 26.3 Prozent. Bei den letzten beiden Wahlen im größten Bundesland war die CDU, deren historische Wurzeln unter anderem in NRW liegen, jeweils stärkste Kraft geworden. Die FDP wird mit 8.6 Prozent überraschend stark, die GRÜNEN erzielen mit 11.3 Prozent ein Ergebnis im Rahmen der Erwartungen. Damit verfügt die bisherige Minderheitsregierung aus SPD und GRÜNEN künftig über eine parlamentarische Mehrheit. Den PIRATEN gelingt mit 7.8 Prozent der vierte Einzug in eine Landesparlament, wohingegen sich DIE LINKE nach Schleswig-Holstein vor einer Woche mit nur 2.5 Prozent zum zweiten Mal aus einem Landesparlament verabschiedet. Von den kleineren Parteien erzielen pro NRW mit 1.5 Prozent, die Tierschutzpartei mit 0.7 Prozent und die NPD mit 0.5 Prozent die höchsten Ergebnisse. Da die SPD 99 der insgesamt 128 Wahlkreise erobern konnte, vergrößert sich der Landtag um insgesamt 56 Ausgleichs- und Überhangmandate auf 237 Sitze statt der eigentlich vorgesehen Zahl von 181. Die Wahlbeteiligung erhöht sich leicht auf 59.6 Prozent.]]></description>
<link><![CDATA[http://www.election.de/cgi-bin/news1.pl?news_id=news20120512a]]></link>
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<title>CDU bleibt knapp vorne - künftiges Regierungsbündnis noch offen</title>
<description><![CDATA[06.05.12 - Kiel: Nach dem vorläufigen Endergebnis hat die CDU bei der Landtagswahl Schleswig-Holstein knapp die Nase vorn behalten. Mit 30.8 Prozent liegt sie nur wenig vor der SPD, die auf 30.4 Prozent kommt. Dieser Unterschied schlägt sich allerdings nicht in der Sitzverteilung nieder, denn beide kommen auf 22 Mandate. Die GRÜNEN werden mit 13.2 Prozent überraschend stark, FDP und PIRATEN ziehen mit jeweils 8.2 Prozent ein. Der SSW ist auch mit 4.6 Prozent wegen seiner Sonderstellung im neuen Landtag vertreten. Die LINKE erleidet mit nur 2.2 Prozent eine schwere Schlappe und fällt erstmals aus einem Landtag heraus, in dem sie bereits vertreten war. Von den sonstigen Parteien erreicht keine die für die Beteiligung an der Wahlkampfkostenerstattung maßgebliche Einprozenthürde. Die Wahlbeteiligung markiert mit 60.1 Prozent einen neune Tiefstand in der Wahlhistorie des Landes nach 1945. Noch völlig unklar ist, welche politische Konstellation künftig die Regierung übernehmen wird, denn die rechnerische Mehrheit für ein SPD/GRÜNE/SSW-Bündnis ist mit 35 von 69 Sitzen hauchdünn. Da die CDU genau 22 Wahlkreise gewinnt, zieht ihre Landesliste nicht und der Spitzenkandidat Jost de Jager erhält kein Landtagsmandat. Genau wie sein SPD-Kontrahent Torsten Albig war er nicht als Direktkandidat angetreten.]]></description>
<link><![CDATA[http://www.election.de/cgi-bin/news1.pl?news_id=news20120506a]]></link>
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<title>SPD-Vorsprung wird deutlicher - FDP-Chancen steigen</title>
<description><![CDATA[05.05.12 - Düsseldorf: Gut eine Woche vor dem Urnengang in Nordrhein-Westfalen verdichten sich die Hinweise darauf, dass die SPD erstmals seit zwölf Jahren wieder stärkste Kraft an Rhein und Ruhr werden kann. Je nach Institut wird den Sozialdemokraten in den aktuellen Umfragen ein Vorsprung zwischen fünf und acht Punkten eingeräumt. Die nachlassenden Werte der CDU kommen der FDP zugute: Sie hat inzwischen wieder gute Chancen, weiterhin im Düsseldorfer Landtag vertreten zu sein. Ob als Regierungs- oder als Oppositionspartei wird erst das genaue Wahlergebnis zeigen. Mit dem erwarteten Einzug der PIRATEN könnte es knapp für eine rot-grüne Koalition werden. DIE LINKE muss sich aller Wahrscheinlichkeit nach aus dem Parlament verabschieden. Die eindeutige SPD-Tendenz in den Umfragen schlägt sich auch bei den Erststimmen nieder. In der neuesten Wahlkreisprognose von election.de kommt die SPD jetzt landesweit auf 41 Prozent der Erststimmen und 90 Wahlkreise. Die CDU erhält  laut Prognose jetzt 34 Prozent der Erststimmen und nur noch 38 Direktmandate. Bei der Wahl 2010 hatte das Verhältnis bei den Wahlkreisen noch 67 zu 61 zugunsten der CDU gelautet. In der Konsequenz erhöht sich die Gesamtzahl der Abgeordneten im Landtag durch zahlreiche Überhang- und Ausgleichsmandate von 181 auf 221.]]></description>
<link><![CDATA[http://www.election.de/cgi-bin/news1.pl?news_id=news20120505a]]></link>
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<title>Deutsche Medien scheitern an der Fünfprozenthürde</title>
<description><![CDATA[29.04.12 - Hamburg: Sehr oft liest man im Zusammenhang mit Wahlumfragen den folgenden Satz: Partei X schafft mit fünf Prozent den Sprung in den Landtag. Er ist kurz, er ist prägnant, und er ist falsch. Denn zum einen unterliegen Umfragen einem erheblichen systematischen Messfehler, der bei einer SPD-Führung von 32 zu 30 Prozent, wie jetzt in Schleswig-Holstein von Infratest-dimap gemessen, in Wirklichkeit offen lässt, welche Partei vorne liegt. So kann die SPD tatsächlich bei 29 Prozent stehen, während die CDU mit 33 Prozent stärkste Kraft ist. Ein solches Ergebnis liegt völlig im Rahmen der statistischen Schwankungsbreite. Und ein Messwert von fünf Prozent, wie jetzt für die FDP in Nordrhein-Westfalen von Emnid gemeldet, bedeutet, dass der tatsächliche Wert mit 95-prozentiger Wahrscheinlichkeit zwischen 3.6 und 6.4 Prozent liegt. Zweitens, und das lässt auf ein fundamentales Missverständnis schließen, ist die Fünfprozenthürde vom Gesetzgeber bei mathematisch exakten fünf Prozent errichtet worden, also genau einem Zwanzigstel der gültigen Stimmen. Ein gerundetes Ergebnis von fünf Prozent kann knapp darüber oder darunter liegen. Auch in den beiden Ländern, in denen jetzt gewählt wird, gibt es interessante Beispiele dazu. So erreichte die FDP 1980 bei der Landtagswahl Nordrhein-Westfalen zwar 5.0 Prozent, verfehlte aber dennoch den Einzug in den Landtag, weil sie tatsächlich weniger als ein Zwanzigstel der Stimmen erhalten hatte. Ebenso erging es den GRÜNEN bei der Landtagswahl 1992 in Schleswig-Holstein. Selbst dem Landeswahlleiter unterlief damals bei der Sitzverteilung zunächst ein Fehler, weil die Software mit den gerundeten Werten arbeitete. Auch die aktuelle Meldung in der Zeit zur Emnid-Umfrage in Nordrhein-Westfalen zeigt das altbekannte Unverständnis der Funktionsweise der Fünfprozenthürde. Zulässig wäre die Aussage, dass die FDP genau auf der Kippe steht. Denn nichts anderes besagt ein gemessener Wert von fünf Prozent. Vom Einzug in den Landtag, wie die Zeit ihn bereits beschreibt, kann keine Rede sein. Eine Nachfrage beim Norddeutschen Rundfunk in ähnlichem Kontext brachte kürzlich ein freundliches Gespräch mit dem zuständigen Redakteur, aber auch die Erkenntnis, dass die Funktionsweise der Sperrklausel und der systematische Messfehler von Umfragen nicht verstanden wurden. Ob die Medien jemals die Fünfprozenthürde meistern werden?]]></description>
<link><![CDATA[http://www.election.de/cgi-bin/news1.pl?news_id=news20120429a]]></link>
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<title>Einzug der PIRATEN könnten für Kieler Verhältnisse sorgen</title>
<description><![CDATA[16.04.12 - Kiel: Als die Grün-Alternative Liste (GAL) im Juni 1982 die Fünfprozenthürde bei der Bürgerschaftswahl in Hamburg überwinden konnte, ergaben sich die so genannten Hamburger Verhältnisse. Denn weder CDU noch SPD wollten oder konnten mit den grün-alternativen Neulingen koalieren. Andererseits kam auch kein schwarz-rotes Bündnis in Frage. Diese Blockade wurde erst ein halbes Jahr später durch die Neuwahl aufgelöst, bei der die SPD die absolute Mehrheit erringen konnte. Ähnliches könnte sich nun bei der Landtagswahl Schleswig-Holstein am 6.Mai wiederholen. Denn nach letzten Umfragen könnte durch den Einzug der PIRATEN eine Situation entstehen, in der rechnerisch ebenfalls nur eine schwarz-rote Regierung möglich wäre. Aber im nördlichsten Bundesland stehen sich CDU und SPD so unversöhnlich gegenüber wie sonst nur in Hessen, so dass beide diese ungeliebte Lösung um jeden Preis vermeiden werden. In diesem Fall hätten die PIRATEN gleich bei ihrem dritten Wahlerfolg für eine neue politische Konstellation gesorgt, die künftig häufiger auftreten dürfte: die Kieler Verhältnisse. Zur Zeit ist eine direkte Regierungsbeteiligung der Netzpartei wegen des unklaren Profils und unerfahrenen Personals noch schwer vorstellbar. Bei den GRÜNEN waren damals sechs Jahre vom ersten Einzug in einen Landtag bis zur Regierungsbeteiligung in Hessen vergangen.]]></description>
<link><![CDATA[http://www.election.de/cgi-bin/news1.pl?news_id=news20120416a]]></link>
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<title>SPD-Wahlkreiskandidaten sind in NRW zum Siegen verdammt</title>
<description><![CDATA[09.04.12 - Düsseldorf: Laut jüngsten demoskopischen Erkenntnissen sind die Sozialdemokraten nach der Ankündigung der Neuwahl in Nordrhein-Westfalen besser aus den Startlöchern gekommen. Lag 2010 die CDU bei den Zweitstimmen am Ende des Abends nur hauchdünn mit 34.6 zu 34.5 Prozent vor der SPD, war es bei den Erststimmen sogar noch knapper. Beide kamen rechnerisch auf 38.5 Prozent, wobei die CDU  nach absoluten Stimmenzahlen auch hier ganz knapp die Nase vorn hatte. Ganz anders sind derzeit die Aussichten für die Landtagswahl 2012. Die SPD kann bei den Zweitstimmen mit rund fünf Punkten Vorsprung rechnen und kratzt sogar an der 40-Prozent-Marke, die sie zuletzt vor zwölf Jahren übertreffen konnte. Die CDU verliert dagegen leicht. Politisch sehr interessant ist das Abschneiden der FDP, die allerdings mit dem Kampf um die Direktmandate in den 128 Wahlkreisen wenig zu tun haben wird. Dort zeichnet sich in der neuesten election.de-Prognose ab, dass die SPD gegenüber der letzten Wahl rund 20 Direktmandate hinzugewinnt und damit kein Abgeordneter mehr über die Landesliste einzieht. Für die sozialdemokratischen Kandidatinnen und Kandidaten wird das kombinierte Wahlsystem so faktisch zum Mehrheitswahlsystem, denn sichere Listenplätze gibt es nicht mehr. Sie müssen ihren Wahlkreis gewinnen, um in den neuen Landtag einzuziehen. In 42 der 128 Wahlkreise, entsprechend rund einem Drittel, ist laut der Prognose ein sehr knapper Wahlausgang zu erwarten. In weiteren 31 Wahlkreisen gibt es einen wahrscheinlichen Sieger und nur 55 Wahlkreise können nach dem derzeitigen Stand als sicher gelten.]]></description>
<link><![CDATA[http://www.election.de/cgi-bin/news1.pl?news_id=news20120409a]]></link>
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<title>Abgeordneter der SPD plant Überhangmandate-Flut bei der Wahl 2013</title>
<description><![CDATA[01.04.12 - Berlin: Für die kommende Bundestagswahl plant der SPD-Bundestagsabeordnete Ulrich Kelber, das von den Sozialdemokraten als ungerecht empfundene neue Wahlrecht gegen Union und FDP zu wenden. So soll eine neue Partei mit dem Namen SPD direkt gegründet werden, die formell unabhängig ihre Wahlkreiskandidaten durchbringt. Die Direktmandate könnten dann nicht mehr mit den Landeslistensitzen verrechnet werden, weil die Zweitstimmen möglichst vollständig an die Partei gingen, die man folgerichtig künftig als SPD Liste bezeichnen könnte. Das Ergebnis wären mehr als 100 Überhangmandate. Im Bundestag würden die beiden SPDen dann eine Fraktionsgemeinschaft bilden. So soll über den Weg des Wahlrechts letztlich eine rot-grüne Mehrheit erreicht werden. Tatsächlich wäre der Effekt auch ohne die Gründung einer neuen Partei mit einer strikten Wahlempfehlung nach dem Muster Erststimme SPD / Zweitstimme GRÜNE zu erreichen. Kelber beruft sich in seinem als Plan B bezeichneten Konzept auf die Wahlkreisprognose von election.de als Berechnungsgrundlage. Wie die SPD eine entsprechende Gegenmaßnahme der Union kontern würde, verrät der Urheber des Plans am heutigen Tage nicht. Anmerkung am 2.April: Auch wenn die Kontroverse um das Wahlrecht durchaus real ist, war Kelbers Plan B natürlich ein Aprilscherz.]]></description>
<link><![CDATA[http://www.election.de/cgi-bin/news1.pl?news_id=news20120401a]]></link>
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<title>SPD bei OB-Wahlen in Frankfurt und Mainz erfolgreich</title>
<description><![CDATA[25.03.12 - Frankfurt am Main: Trotz eines deutlichen Rückstands von gut sechs Punkten im ersten Wahlgang vor zwei Wochen konnte sich SPD-Bewerber Peter Feldmann am Sonntag in der Stichwahl mit 57.4 Prozent gegen Hessens Innenminister Boris Rhein (CDU) durchsetzen. Damit wurde nach dem Ende der Amtszeit von Petra Roth (CDU) erstmals seit 1995 ein SPD-Mitglied zum Oberbürgermeister von Frankfurt gewählt. Somit steht künftig in den fünf größten Städten Deutschlands jeweils ein Sozialdemokrat an der Spitze. In der rheinland-pfälzischen Landeshauptstadt Mainz setzte die SPD die seit 1949 bestehende Serie fort und stellt mit Michael Ebling auch weiterhin den OB. Ebling siegte in der Stichwahl mit 58.2 Prozent gegen den GRÜNEN-Bewerber Günter Beck. In Bayreuth gewann die Kandidatin der Wählergruppe Bayreuther Gemeinschaft, Petra Merk-Erbe, mit 52.8 Prozent gegen den Amtsinhaber Michael Hohl (CSU).]]></description>
<link><![CDATA[http://www.election.de/cgi-bin/news1.pl?news_id=news20120326a]]></link>
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<title>Auf dem Weg ins Sechs-Parteien-System</title>
<description><![CDATA[25.03.12 - Saarbrücken: Mit 7.4 Prozent ziehen die PIRATEN bei der Wahl im Saarland jetzt auch in den Landtag eines Flächenlandes ein. Bemerkenswert ist dabei, dass sie nicht nur in ihren vermeintlichen Hochburgen wie der Universitätsstadt Saarbrücken erfolgreich sind, sondern tatsächlich in allen 52 Gemeinden des Landes über fünf Prozent liegen. Vieles spricht dafür, dass sie mit ihrer digitalen Programmatik von einer neuen Spannungslinie in der Gesellschaft profitieren, ähnlich wie es den GRÜNEN vor 30 Jahren mit dem Thema Ökologie gelang. Anhand der Spannungslinien erklärt die Cleavage-Theorie der Politologen Lipset und Rokkan das Entstehen neuer Parteien und die historische Erledigung alter Parteien. Zudem ist den PIRATEN inzwischen die wohlwollende Aufmerksamkeit der Medien gewiss. Nach dem Erfolg in Berlin, der auch durch die urbane Struktur der Hauptstadt erleichtert wurde, könnte das Saarland den Weg Deutschlands in Richtung Sechs-Parteien-System fortsetzen. Als stärkste Kraft geht nach dem vorläufigen Endergebnis die CDU mit 35.2 Prozent aus der Wahl hervor. Der SPD bleibt trotz Zugewinnen mit nun 30.6 Prozent nur die Rolle des Juniorpartners in einer großen Koalition. Die LINKE verliert deutlich und fällt auf 16.1 Prozent. Dennoch bleibt das Saarland das westdeutsche Bundesland, in dem sie am stärksten vertreten ist. Mit nur 1.2 Prozent verabschiedet sich die FDP wie erwartet aus dem Landtag. Die GRÜNEN bleiben mit 5.0 Prozent nur 185 Stimmen über der Sperrklausel. Von den sonstigen Parteien ist die FAMILIE mit 1.7 Prozent stärker als die FDP. Die NPD, die vor acht Jahren mit 4.0 Prozent nur knapp den Einzug verpasst hatte, sichert sich trotz Verlusten mit 1.2 Prozent gerade noch den Anspruch auf die staatliche Parteienfinanzierung. Ein kurioses Ergebnis gab es in Saarbrücken wo die CDU nur um zwei Stimmen vor der SPD lag, bei insgesamt über 72 000 gültigen Stimmen. Hier könnte das endgültige Ergebnis in einigen Tagen noch Veränderungen bringen.]]></description>
<link><![CDATA[http://www.election.de/cgi-bin/news1.pl?news_id=news20120325a]]></link>
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